Training und Workshops

Seminare zu Berufseinstiegsstrategien im entwicklungspolitischen Bereich mit Fokus auf Nichtregierungsorganisationen (NGOs)

Entwicklungspolitische NGOs – von kampagnenorientierten über Lobby-Organisationen bis hin zu humanitären NGOs – stehen für eine sinnstiftende Arbeit mit Wirkung. Die Vielfalt der Themen und Arbeitsweisen ist groß. In diesem Seminar geht es zum einen um den Überblick über die deutsche entwicklungspolitische NGO-Landschaft und ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen und zum anderen um mögliche Einstiegswege in dieses Berufsfeld. Konkret erhalten Sie inhaltliche Impulse zu Möglichkeiten einer NGO-Mitarbeit, Arbeiten mit methodischen Tools wie dem Life/Work-Planning-Konzept. Im Fokus stehen die Analyse Ihrer Potenziale in Verbindung mit den Erwartungen an dieses Arbeitsmarktsegment sowie kreative Berufseinstiegsstrategien. Praktische Übungen und konkrete Tipps zur Stellensuche und eigenen Netzwerkanalyse runden das Seminar ab.

Workshop für Promovierende und Promovierte: Karriere in und jenseits der Wissenschaft mit Doktortitel

Hier geht es um die Erarbeitung von Strategien für eine weitere Karriere innerhalb der Hochschullandschaft aber auch die Beleuchtung von beruflichen Möglichkeiten außerhalb der Universitäten anderseits. Es werden die Karrierewege zwischen Universität und Hochschule verglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf den außeruniversitären Einrichtungen, v. a. den sogenannten Think Tanks die als wissenschaftliche Institute angewandte Forschung betreiben, in den Blick genommen. Die Workshopteilnehmenden können hier selbstkritisch überprüfen, ob sie die Anforderungen des heutigen Hochschulwesens – Forschung, Lehre, Drittmittelakquise, Networking – gut erfüllen oder ob es bei weiteren oder anders gelagerten Kompetenzen auch außerhalb der Hochschullandschaft – ggf. auch in der Wirtschaft oder bei Stiftungen – interessante Einsatzgebiete für promovierte Führungskräfte gibt.

Workshop: Mit pro-aktiven Strategien den verdeckten Arbeitsmarkt erschließen!

Wer kennt das nicht? Ausschreibung um Ausschreibung sichten, nur um festzustellen, dass nur jede 3. Punkt des Anforderungsprofils auf einen zutrifft, oder wieder 200 Bewerbungen auf eine Stelle kommen... Dabei muss es doch auch interessante Arbeitgeber vor Ort geben, die kompetente Fachkräfte brauchen. Nach Erhebungen laufen 70 Prozent der Stellenvergaben über den sogenannten verdeckten Arbeitsmarkt und jede 2. Stelle wird über Kontakte vergeben.

  • Was heißt eigentlich verdeckter Arbeitsmarkt und wieso sind so viele Arbeitsstellen nicht ausgeschrieben und werden dennoch auf wundersame Weise besetzt?
  • Wie erschließe ich mir also den verdeckten Arbeitsmarkt durch pro-aktives Netzwerken und qualifi zierte Initiativbewerbungen? Welche Arbeitgeber nehmen Initiativbewerbungen gern entgegen?
  • Wie nutze ich meine digitalen und analogen Netzwerke, dass ich mich vielleicht gar nicht aktiv bewerben muss, sondern durch starke physische und digitale Präsenz die Arbeit(geber) auf mich zu kommt?

Eine Antwort erarbeiten sich die Teilnehmenden im intensiven und kooperativen Austausch, sodass auch hier ein eigenes Mikronetzwerk entsteht. Es erwartet Sie ein Mix aus Input und Übungen für eine wirkungsvolle Initiativbewerbung - u.a. in Anlehnung an die Methodik des Life/WorkPlannings. Das Special dieses Workshops ist  die aktive Einführung in das Netzwerkpotenzial des beruflichen Netzwerkes www.spinnen-netz für ArbeitMitWirkung.

Bachelor – was dann?

Ist der Arbeitsmarkt für alle Studienfächer bereit für die BachelorabsolventInnen? Erfolgen die Berufseinstiege von BachelorabsolventInnen an (Fach)Hochschulen schneller und erfolgreicher als von B.A.-AbsolventInnen von Universitäten? Wenn der Master in einigen Fachrichtungen weiter erwartet wird, sollte man dann den konsekutiven Master in seinem Fach gleich an den Bachelor dranhängen oder erst einmal praktische Erfahrungen sammeln und, wenn ja, welche? Auslandsaufenthalte, Praktika, Traineeship oder erste Berufspraxis, was bietet sich an und was ist für welchen Bereich realistisch? Diese Fragen bearbeiten die Teilnehmenden in diesem Seminar und erhalten zugleich wertvolle Informationen über Trends der verschiedenen Fachbereiche sowie Orientierung zu Gehaltstufen.

Training zu Moderationsmethoden und partizipativer Didaktik

In diesem Seminar werden Moderationstechniken eingeübt, die Diskussionen besser strukturieren und Entscheidungsprozesse einer Gruppe effizienter und zugleich partizipativer gestalten können. Wenn es auf professioneller Ebene darum geht, Gruppen zu moderieren, hat sich die sechsphasige Moderationsmethode bewährt. Entsprechend dieser Phasen eines kompletten Moderationszyklus erlernen die Teilnehmenden die dazu passenden Methoden, die sie aber auch losgelöst einzeln für spätere Situationen anwenden können. Dazu gehören die SWOT-Analyse, das Problemanalyseschema, die 635-Methode oder die Schweigediskussion sowie adäquate Fragetechniken, die einer schnellen Entscheidungsfindung dienen.

Trainern und Seminarleitern biete ich zudem eine kurze Auffrischung ihrer didaktischen Methoden an. In einem individuellen Coaching erarbeiten wir die für Ihre Gruppensettings passenden methodischen Tools. So erhalten Trainer Anregungen für interaktive und aktivierende Methoden zur Erarbeitung fachlicher Inhalte.

Coaching und Training zu Ihrer Auftrittskompetenz

Hier schulen Sie Ihre persönliche Auftrittskompetenz – für Ihren beruflichen Alltag, besondere berufliche Situationen, Bewerbungsgespräche oder andere berufliche Auftritte. Im Fokus steht Ihre Wirkung, basierend auf Ihrer physischen und mentalen Präsenz. Sie arbeiten an Ihrer Stimme, Ihrem Stand, Ihrer Gestik und Mimik. Sie diskutieren Merkmale des sog. Hochstatus und Tiefstatus und die Vorbereitung auf Ihr jeweiliges Publikum. Zudem erhalten Sie Hinweise zu Verständlichkeit und Überzeugungskraft Ihres Auftritts. Das A und O ist die Authentizität und Angemessenheit Ihres kontextabhängigen Auftritts. Ein besonderes Augenmerk kann gerichtet werden auf die Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen – auf Wunsch gern mit Film-Feedback zu den simulierten Gesprächssituationen.

Diese Seminare biete ich an Universitäten/Hochschulen und für freie Bildungsträger – wie z. B. den Wissenschaftsladen Bonn (anmelden unter: www.wilabonn.de) oder die Hans Böckler-Stiftung  –  oder NGOs an. Siehe auch Termine.